KINDERTRAUER - AKADEMIE


Referenzen


Unsere Seminare, Vorträge und Workshops
haben wir unter anderem für folgende
Einrichtungen und Organisationen
gehalten:




Krisenintervention / Notfallseelsorge / PSNV

BRK Kreisverband Landsberg am Lech (KID + NFS)
BRK Kreisverband Ostallgäu (KID)
MHD Gröbenzell / Fürstenfeldbruck (KIT)
PSNV-Team Niederrhein / Notfallseelsorge Krefeld
Kriseninterventionsteam Feldkirch/Vorarlberg (in 2016 bereits zum vierten Mal)
Notfallseelsorge und Krisenintervention Aschaffenburg / Untermain
Notfallseelsorge und Krisenintervention Dekanat Bad Hersfeld
KIT Regensburg / KIT Cham
PSNV BRK Bad Kissingen
DRK KV Waldshut
Krisenintervention und Notfallseelsorge Neu-Ulm
Notfallseelsorge Kreis Gießen / Lahn-Dill-Kreis



Hospizgruppen

Hospizverein Rinteln
Hospizgruppe Albatros Augsburg
Hospizgruppe Landsberg am Lech
Hospizgruppe Füssen
Allgäu-Hospiz Kempten



Schulen / Kitas / soziale Einrichtungen / Weiterbildungsinstitute

Orlando di Lasso Realschule Maisach
Verein Rainbows Graz/Steiermark
Schulsozialdienst Stadt Neu-Ulm
Sehbehinderten- und Blindenzentrum Unterschleißheim
Jugendsozialarbeit am Gymnasium Ottobrunn
Katholische Kindertagesstätte St. Ulrich Seeg
Kindergärten an diversen Standorten
Volkshochschulen an diversen Standorten



Fachsymposien / Tagungen

Bundeskongress Notfallseelsorge
PSNV-Forum Freiburg
Internationale Kriseninterventionstagung Innsbruck
(regelmäßig seit 2007)




Fachliteratur

Und plötzlich ist alles anders - trauernde Kinder verstehen und begleiten
Oliver Junker
Erstausgabe 2008, aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2011
Shaker Media
(ISBN-13: 978-3868580563)
Und ploetzlich ist alles anders
Bestellmöglichkeit: Shaker Media


Fachartikel

Zukunfts-Handbuch Kindertageseinrichtungen / Walhalla Fachverlag
Kapitel: „Wenn Kinder trauern“
(Aktualisierung Oktober 2013)

Krisen und Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen / Kohlhammer Verlag
erschienen am 28.02.2013
Kapitel: „Tod und Trauer“
(ISBN-13: 978-3170219953)

Praxishandbuch Notfallseelsorge / Forum Gesundheitsmedien
Kapitel: „Die Betreuung von Kindern bei Einsätzen der Notfallseelsorge“
(3. Aktualisierung des Gesamtwerkes)






Rückmeldungen von Veranstaltern

"Es war eine sehr wertvolle Weiterbildung, das Feedback der TeilnehmerInnen war durch die Bank sehr, sehr positiv und ich bedanke mich ganz herzlich für deinen großartigen Vortrag, deine perfekte Vorbereitung und deine sympathische und unkomplizierte Art. Gerne lade ich dich bei Gelegenheit wieder zu uns nach Vorarlberg ein - wir können von deinem Know How nur profitieren!"

Thomas Stubler, Koordinator KIT Vorarlberg, Krisenintervention & Notfallseelsorge


"Alle bisherigen Rückmeldungen von Seminarteilnehmern sind ausnahmslos sehr positiv. Sie haben es ausgezeichnet verstanden, auf all unsere Unsicherheiten, Defizite, Fragen und Wünsche äußerst kompetent und verständlich einzugehen."

Richard Kreuzer, Einsatzleiter KIT im Landkreis Cham, Schulleiter Grundschule Schorndorf


"Nochmals herzlichen Dank für Ihren Besuch in Seeg und Ihren beeindruckenden Vortrag zu diesem sensiblen Thema."


Annemarie Mayer, Kita Seeg


"Sie waren mit Ihrem Vortrag über Umgang mit Trauer bei uns im Team der Frühförderung, was uns sowohl emotional sehr nahe gegangen ist und uns allen gleichzeitig sehr viel Handwerkszeug für unseren beruflichen Alltag gebracht hat."


Zita Stenczel, Sehfrühförderung Sehbehinderten- und Blindenzentrum e.V. Unterschleißheim


"Auf unseren Feedbackbögen (-3 bis +3) haben die Teilnehmer das Forum insgesamt mit 2,2 bewertet. Ihr Workshop hat mit 2,6 besonders gut abgeschnitten."

Annette Willesch, Referentin Gesundheitsprogramme und Ehrenamtliche Sozialarbeit, DRK Landesverband Freiburg
(PSNV-Forum Freiburg 2015)


"Herzlichen Dank für deinen Beitrag zu unserer Tagung. Ja, das Interesse an deinem Vortrag war riesig groß. Ich möchte Dir auf diesem Wege auch noch von vielen sehr positiven und begeisterten Rückmeldungen zu deinem Vortrag berichten."

Mag. Dietmar Kratzer, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Notfallpsychologe, Institut für Psychologie Universität Innsbruck
(Internationale Kriseninterventionstage Innsbruck 2014)


"Nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle Fortbildung am Samstag. Wir waren alle restlos begeistert und ich habe nur positive Rückmeldungen bekommen."

Monika Bühler, Teamleiterin KID Neu-Ulm, Fachdienstleiterin PSNV BRK KV Neu-Ulm


Eindrücke vom Vortrag von Oliver Junker zum Thema “Betreuung von Kindern in besonderen Situationen”

anlässlich der 7. Internationalen Tagung zur Krisenintervention und Notfallpsychologie in Hall, Tirol

Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf Matthias Baldauf
Fotograf: Matthias Baldauf





Nachfolgend ein Artikel aus dem Hospiz Brief der Hospiz Gruppe Landsberg e.V., Ausgabe Oktober 2013


Wenn Kinder trauern - Fortbildungsveranstaltung mit Oliver Junker

Diese Fortbildungsveranstaltung von Oliver Junker hat die Hospizbegleiterinnen stark beeindruckt.

"Oliver Junker sprach über den Teufelskreis nicht vorhandenen Wissens - wenn Erwachsene den Kindern nicht mitteilen, was wirklich passiert, wenn Tatsachen verheimlicht oder verdrängt werden. Kinder fühlen die Familienatmosphäre. Es verunsichert sie zutiefst, wenn sich Erwachsene so verhalten, als gäbe es die Trauer um einen geliebten Menschen nicht. Kinder spüren das aber. Sie fühlen sich unsicher, es fehlt ihnen die Orientierung, sie sind hilflos und einsam und bekommen Angst.
Wenn unser Nervensystem einen bestimmten Angstpegel erreicht, ist der Mensch bzw. das Kind nicht mehr in der Lage, etwas aufzunehmen. Es dreht sich nur noch ums Überleben. Hierdurch kann keine Verbindung zum Kind hergestellt werden und es wird noch einsamer. Diesen Teufelskreis sehe ich auch in mir, wenn ich meine eigenen Gefühle und Bedürfnisse verleugne. Trauernde Kinder sind ein Spiegel für mich, um zu sehen, wie ich mit Angst, Verlust und meinen eigenen Bedürfnissen umgehe.
So wie ich selber vertraut bin mit meinem eigenen Umgang mit Schmerz, Verlust, mit Emotionen wie Angst, Wut, Verzweiflung, Trauer, kann ich andere begleiten und ihnen mitfühlend begegnen. Das wurde mir wieder einmal sonnenklar." (Angelina E.)

"Oliver Junker zeigte anhand der Altersphasen derKinder die unterschiedliche Wahrnehmung vom Tod auf. Der/die Begleiter/in muss großes Einfühlungsvermögen für die individuellen Bedürfnisse des Kindes aufbringen. Ein vierjähriges Kind sieht den Tod eher so, als dass nicht jeder davon betroffen ist. Tod und Schlaf werden manchmal gleichgesetzt. Mit neun Jahren haben Kinder bereits ein ziemlich umfassendes Verständnis vom Tod. Ab Beginn der Pubertät beginnt eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben und dem Tod.
Hilfreich für alle Altersgruppen sind Rituale, durch die es Kindern möglich wird, Abschied und Emotionen zuzulassen, Ängste zu überwinden. Kinder und Begleiter können Kerzen anzünden oder Musik hören, Lieder singen, die das ausdrücken, was sie fühlen. Eigene Emotionen umsetzen in Bildern, z.B. auch den Sarg bemalen. Blumen oder Naturmaterialien für den Verstorbenen sammeln und dem Verstorbenen mit auf den Weg geben.

Was alle Kinder dringend brauchen ist Offenheit und Aufrichtigkeit in altersgerechter Form, wichtig sind Spiele, Bewegung und Ablenkung. Gerade Bewegung gehört zu den wichtigsten Mitteln zum Stressabbau. Besonders wichtig sind glaubhafte und einfühlsame Bezugspersonen, die die jungen Menschen begleiten und Anregungen für Rituale geben.

Eine ganz wichtige Erklärung für Kinder gab uns Oliver Junker mit auf den Weg. Wir müssen ihnen sagen: "Du bist nicht Schuld am Tod des geliebten Menschen!" Das hilft den Kindern zu lernen, dass es Geschehnisse im Leben gibt, die nichts mit einem Fehlverhalten von ihnen zu tun haben - es hilft ihnen zu reifen.

Mein Fazit: Besonders diese Fortbildung mit Oliver Junker war wichtig für unsere Arbeit als Hospizbegleiterinnen. Sie war für mich persönlich eine große Bereicherung." (Lilly S.)





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